Weit im Norden, wo der Schnee wie leises Papier fällt, hing in der Werkstatt des Weihnachtsmanns der **Stern der Wege**. Seit Jahrhunderten zeigte er in der Heiligen Nacht den sichersten Pfad durch Sturm und Sternenstaub. In diesem Jahr flackerte er. Erst kaum, dann deutlich – als würde ihm etwas fehlen.
Fünkchen, der jüngste Elf, pustete vorsichtig hinauf. „Staub?“
Frau Mirjam legte die Hand an ihr Herz. „Man sagt, ein Stern lebt von **Hoffnungen**, die man **teilt**.“
Der Weihnachtsmann nickte. „Dann sammle ich geteilte Hoffnungen. Zu Fuß, mit meiner **Laterne ohne Glas**. Wenn sie warm wird, weiß ich: Jemand hat zuerst an jemand anderen gedacht.“
Die Rentiere wieherten besorgt. Doch der Weihnachtsmann lächelte. „Ich komme heim – mit Licht.“