Die Werkstatt empfing ihn im **ersten blauen Licht** des Tages. Er hängte die Laterne neben den Stern.
„Ich habe keine Flammen gesammelt“, sagte er, „sondern **geteilte Hoffnungen**.“
Der Stern der Wege **erblühte** – nicht grell, sondern wie ein Fenster, durch das jemand winkt.
Die Rentiere stampften, der Schlitten hob sich.
Sie flogen über das Tal: Lio sang, und jemand stellte ein zusätzliches Brot auf die Schwelle eines Nachbarn.
Sie flogen am Leuchtturm vorbei: Die Kinder hielten Wachs bereit „für späte Heimkehrer“.
Über der Stadt winkte **Mina**; ihr zu klein gewordener Schal lag nun warm um die Schultern einer alten Dame.
Am See stand **Jonah** mit dem alten Mann. Beide hoben die Mütze.
In einem Fenster saß die **Witwe** und lächelte im Takt ihrer Uhr. Die **Laternmacherin** lauschte draußen Geschichten, die die Nacht heller machten. Die Frau mit dem **alten Brief** hielt Besuch an der Hand. Der **Schmied** stapfte mit Krücken durch den Schnee – und lachte.
Und in all diesen Bildern stand der Weihnachtsmann plötzlich **still**: Vor seiner eigenen Tür hatte jemand einen Zettel befestigt, in krakeliger Elfenschrift: _„Für deinen Weg, wenn du einmal müde bist.“_ Daneben eine kleine Laterne, **ohne Glas**.
Er spürte, wie ihm warm wurde hinter den Augen. Eine **Träne** fiel in den Bart – salzig, gut.
Der Stern der Wege trug den Schlitten weiter, leicht wie ein Lied. Als die **letzte Gabe** verteilt war, blieb über jedem Ort ein unsichtbarer Faden zurück, an dem man sich halten kann, wenn man nachts aufwacht.
In der Werkstatt, als alle saßen, sagte Frau Mirjam nur: „Hörst du?“
Draußen klingelte die kleine Glocke – **nicht dringend, nur fröhlich**: _Hier bin ich. Und du bist nicht allein._
Der Weihnachtsmann nickte, und in diesem Nicken lagen **Dank**, **Frieden** und diese besondere **Glückseligkeit**, die einem das Herz weit macht und die Augen feucht.
„So bleibt es“, flüsterte er. „Nicht nur heute.“